Vergütungssätze des

externen Datenschutzbeauftragten

1. Grundgebühr:

Mit der Ernennung zum externen Datenschutzbeauftragten und dem Abschluss eines Dienstleistungsvertrags (Laufzeit 12 Monate) wird eine Grundgebühr i.H.v.:

75,00 € monatlich

zzgl. der geltenden Umsatzsteuer

vereinbart. Die jährliche Grundgebühr wird mit Beginn der Vertragslaufzeit in Rechnung gestellt. Sie ist spätestens binnen 14 Tagen auf das in der Rechnung angegebene Konto zahlbar.

Inkludiert ist eine Datenschutzbestandsaufnahme in Ihrem Unternehmen. Zweck der Bestandsaufnahme ist es, sich einen Überblick über die von Ihnen durchgeführten Verarbeitungen und die zur Datensicherheit getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu verschaffen. Die Ergebnisse werden in einem schriftlichen Bericht zusammengefasst, den die höchste Managementebene zusammen mit Handlungsempfehlungen erhält.

2. Aufwandsbezogene Abrechnung

Individuelle Datenschutzaufträge können jederzeit beauftragt werden. Sie werden nach den Grundsätzen der gewissenhaften Berufsausübung erfüllt. Je Stunde kommt ein Vergütungssatz i.H.v.:

120,00 €

zzgl. der geltenden Umsatzsteuer

zur Abrechnung. Diese erfolgt minutengenau.

Inkludiert ist eine detaillierte Tätigkeitsbeschreibung, gegen die der Auftraggeber schriftliche Einwendungen binnen einer Frist von 10 Tagen nach Zugang geltend machen kann. Nach Ablauf der Frist gilt die Aufzeichnung grundsätzlich als genehmigt. In diesem Falle ist die Rechnung spätestens innerhalb von 14 Tagen zahlbar.

3. Datenschutzschulungen

Präsenzschulungen vor Ort werden auf Anfrage durchgeführt. Je Teilnehmer wird eine Grundgebühr i.H.v.

37,30 € je Schulungsstunde

zzgl der geltenden Umsatzsteuer

in Rechnung gestellt. Extra zur Berechnung kommen zudem erforderliche Zusatzkosten, etwa für die Erstellung von Einladungen, Unterrichtsmaterial sowie für Teilnahmebescheinigungen und die Bereitstellung von Technik nach Aufwand.

Die Rechnung ist im Voraus der Schulungsmaßnahme sofort nach Erhalt zahlbar.

4. Fahrtkosten

Erforderliche und zusammenhängende Fahrten in Verbindung mit Tätigkeiten des externen Datenschutzbeauftragten werden in der Rechnung mit einer Gebühr i.H.v.:

0,30 € pro gefahrenen Kilometer

zzgl. der geltenden Umsatzsteuer

zur Abrechnung gestellt. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt zur Zahlung fällig.

5. Übernachtungskosten

Erforderliche Hotelübernachtungen fallen in den Verantwortungsbereich des Auftraggebers. Er kann diese nach Absprache und in eigener Verantwortung reservieren.

Tritt der externe Datenschutzbeauftragte selbst in Vorleistung, werden die nachgewiesenen Übernachtungskosten gesondert in Rechnung gestellt. In diesem Falle ist die Rechnung sofort nach Erhalt zur Zahlung fällig.

Aufgabenbeschreibung

Die Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter basiert auf Art. 39 DSGVO. Festgeschrieben sind folgende Aufgaben:

  1. Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen, hinsichtlich ihrer Pflichten nach der DSGVO sowie nach sonstigen Datenschutzvorschriften der EU sowie der BRD.

  2. Überwachung der Einhaltung der DSGVO sowie der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters für den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von Zuständigkeiten, der Sensibilisierung und Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter und deren diesbezüglichen Überprüfungen.

  3. Beratung - auf Anfrage - im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung und Überwachung ihrer Durchführung gemäß Art. 35 DSGVO.

  4. Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde sowie Tätigkeit als Anlaufstelle in mit der Verarbeitung zusammenhängenden Fragen, einschließlich der vorherigen Konsultation gemäß Art. 36 DSGVO, und ggf. Beratung zu allen sonstigen Fragen.

  5. Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde in mit der Verarbeitung zusammenhängenden Fragen, einschließlich vorheriger Konsultation gemäß Art. 36 DSGVO, ggf. Beratung zu allen sonstigen Datenschutzfragen.


Der Datenschutzberater trägt bei der Erfüllung seiner Aufgaben den mit den Verarbeitungsvorgängen verbundenen Risiken gebührend Rechnung, wobei er die Art, den Umfang, die Umstände und die Zwecke der Verarbeitung berücksichtigt.

Der Kostenaufwand richtet sich nach der Aufgabenstellung und Dauer der Prüfung(en) sowie der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sowie weiterer Stellen. Der Berater ist bei seinen Tätigkeiten unabhängig von Weisungen und  berichtet grundsätzlich an die Geschäftsführung. Er sollte bei allen Fragen zum Datenschutz frühzeitig einbezogen werden.

Stellung des Datenschutzberaters gem. Art. 38 DSGVO

(1) Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter stellen sicher, dass der Dantenschutzberater ordnungsgemäß und frühzeitig in alle mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhängenden Fragen eingebunden wird.

(2) Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter unterstützen den Datenschutzberater bei der Erfüllung seiner Aufgaben gemäß Art. 39 DSGVO, indem sie die für die  Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Ressourcen und den Zugang zu personenbezogenen Daten und Verarbeitungsvorgängen sowie die zur Erhaltung seines Fachwissens erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellen.

(3) Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter stellen sicher, dass der Datenschutzberater bei der Erfüllung seiner Aufgaben keine Anweisungen bezüglich der Ausübung dieser Aufgaben erhält. Der Datenschutzberater darf von dem Verantwortlichen oder dem Auftragsverarbeiter wegen der Erfüllung seiner Aufgaben nicht abberufen oder benachteiligt werden. Der Datenschutzberater berichtet unmittelbar der höchsten Managementebene des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters.

(4) Betroffene Personen können den Datenschutzberater zu allen mit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten und der Wahrnehmung ihrer Rechte gemäß dieser Verordnung im Zusammenhang stehenden Fragen zu Rate ziehen.

(5) Der Datenschutzberater ist nach dem Recht der Union oder der Mitgliedsstaaten bei der Erfüllung seiner Aufgaben an die Wahrung der Geheimhaltung oder der Vertraulichkeit gebunden.

(6) Der Datenschutzberater kann auch andere Aufgaben und Pflichten wahrnehmen. Der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter stellen sicher, dass derartige Aufgaben und Pflichten nicht zu einem Interessenkonflikt führen.

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