Gefahr durch Online-Banking über das Smartphone


Mittlerweile ist es ein ganz normaler Vorgang: Online-Banking mit dem Smartphone. Doch Vorsicht, die Gefahren durch Schadsoftware wachsen mit dem Trend. Stichwort "Trojaner". Im ersten Halbjahr 2019 haben sich die unrechtmäßigen Zugriffe im Vergleich zu 2018 nahezu verdoppelt - auf 10.000 Attacken. Doch wie kann man sich schützen, auf welche Gefahren muss man aufpassen? Ist ein Eindringlich erst einmal "drin", sind auch meist die gespeicherten Daten weg.


Meistens erwischt es Zugangsdaten, Kredit- oder Kontonummern, inzwischen sind auch Kryptowährungen (sog. Bitcoins) Ziel der eingesetzten Finanz-Malware. Wobei es keine Rolle spielt, ob Bankkunden oder Banken selbst. Zuletzt geisterte durch die Medien der Fall von 90.000 Master-Card-Abgriffen samt der dazugehörenden E-Mail-Adressen. Oftmals werden sogenannte Pishing-Mails eingesetzt, die Original-Websites täuschend echt imittieren, um an Zugangsdaten oder PIN-Nummern zu gelangen. Die Täuschung gelingt oft über E-Mail-Anhänge wie z. B. gefälschte Rechnungen. Noch eine aktuelle Zahl: rund 339.000 Pishing-Versuche wurde alleine im ersten Halbjahr 2019 registriert. Im Fokus der Böswilligen steht übrigens Android-Systeme.


"Mich geht das nichts an", könnten Sie behaupten, u. a., weilt Sie zu den rund 40 Prozent Smartphone-Kunden zählen, die ihr Gerät mit Antiviren-Programmen schützen. Und selbstverständlich führen Sie regelmäßige Updates durch, oder? Und auf verdächtige unbekannte E-Mails oder verfängliche Apps fallen Sie gar nicht erst rein. Gut, wenn es der Realität entspricht ...


Die größte Sicherheit bietet das System der sogenannten 2-Faktor-Authentifizierung, zusätzliche Sicherheit schafft ein TAN-Generator.

Und was ist zu tun, wenn Sie doch einmal Opfer einer Cyber-Attacke geworden sind? Sinnvoll erscheint dann ein Gang zum Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Und was abgegriffene personenbezogene Daten angeht, wären Ihnen beide Daumen zu drücken, soweit es sich um ein Firmen-Smartphone handelt.

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